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Unterwasserarchäologie in der Ostsee

Mecklenburg-Vorpommern besitzt mit über 1.700 km die längste Küste Deutschlands. Zusätzlich sind 5,4 % der Landesfläche mit Binnengewässern bedeckt. Zusammen bilden sie ein riesiges Archiv der Siedlungs- und Seefahrtsgeschichte. Denn schon vor tausenden Jahren überflutete der steigende Wasserspiegel in der Ostsee und in den Binnengewässern die Ufersiedlungen. Zudem schickten Kriege, Havarien und Stürme tausende Schiffe auf den Meeresgrund. So bilden heute fast 1.500 bestätigte Schiffswracks und versunkene Siedlungsplätze eine gewaltige Schatzkammer für die Unterwasserarchäologie.

Der „Landesverband für Unterwasserarchäologie Mecklenburg-Vorpommern e. V.“ erforscht, kartiert, sichert und schützt diese Bodendenkmale in den Küsten-, Bodden- und Binnengewässern. Die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen übergeben wir dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege.

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